Literatur

Studienlage und Fachliteratur


Akut einsetzende Sprachstörungen haben einen großen Einfluss auf die Teilhabe und Selbstbestimmung der betroffenen Personen. Ausgelöst werden akute Sprachstörungen häufig durch neurologische Ereignisse. Oft gelingt es den Betroffenen dann nicht mehr ausreichend, ihre Absichten, Gedanken und Bedürfnisse mitzuteilen.
In Krankenhäusern oder ambulanten Einrichtungen erschwert eine eingeschränkte Kommunikation die Arbeit für alle Beteiligten, wie das Pflegepersonal, Ärzte, Therapeutinnen und Angehörige. Auswirkungen sind dabei nicht nur auf funktionaler Ebene zu beobachten, sondern auch auf sozialer Ebene.

Kommunikationshilfen unterstützen Menschen dabei, sich trotz sprachlicher Einschränkungen mit ihrem Umfeld austauschen zu können.
Die Fachliteratur empfiehlt daher den Einsatz von Kommunikationshilfen zur Kompensation ausgeprägter Sprachstörungen. Die Fachgesellschaften für Neurologie, Allgemeinmedizin und Phoniatrie/Pädaudiologie empfehlen in ihren Leitlinien den Einsatz elektronischer Kommunikationshilfen bei Aphasien [1] und ausgeprägten Dysarthrien [2] [3]. Einige Studien aus dem Ausland konnten bereits gute Ergebnisse für den Einsatz von elektronischen Kommunikationshilfen bei neurologischen Erkrankungen aufweisen [4]. Als positive Auswirkung wird beispielsweise die Förderung von Teilhabe und Aktivität der Nutzer genannt. Im deutschsprachigen Raum wird das Thema erst seit kurzer Zeit in der Forschung aufgegriffen. Fachzeitschriften thematisieren zunehmend die Chancen für eine bessere Versorgung von Patienten durch den Einsatz von Apps im Bereich der Logopädie. Dabei werden sowohl Möglichkeiten zum Einsatz von Apps im Bereich der Unterstützen Kommunikation zur Verbesserung der Teilhabe [5], als auch zur Erhöhung der Therapiefrequenz [6] gesehen.

Die theoretischen Hintergründe zu unserer App Eliah können Sie in der Bachelorarbeit von Tina Hillebrecht nachlesen [7].

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